DIY Nadelkissen als Kaktus

…oder wie aus Filzresten, einem Blumentopf, vielen Stecknadeln und Steinen blitzschnell ein Kaktus entsteht.


An meinem alten Stecknadelkissen habe ich mich nun gründlich satt gesehen…und ein neues musste her. Da ich momentan nicht so viel Zeit habe, war ein Hauptkriterium, dass es schnell gehen muss. Ein positiver Nebeneffekt dieses Projektes war, dass es sich prima als Resteverwertung für Filzreste eignet.

Beim Stöbern im Internet habe ich letztens angemalte Steine als Kaktus in einem Blumentopf gesehen und da kam mir die Idee, dass sich ein Kaktus ganz schnell nähen lässt.

Du brauchst dazu:

  • Filzreste – einmal für den Kaktus an sich und einmal zum Stopfen, wenn Du gerade, wie ich, keine Füllwatte im Haus hast.
  • Einen Blumenübertopf und Steine
  • Deine Stecknadelsammlung

Mit der gezeichnete Blitzanleitung kannst auch Du ganz schnell Dein eigenes Kaktuskissen nähen. Wähle die Maße einfach so, dass sie zu Deinen Filzresten und der Blumentopfgröße passen.  Die Anleitung für das Kaktus – Nadelkissen gibt es hier auch als *.pdf.

Anleitung

Auch wenn der Kaktus sich im Garten sehr wohl fühlt, muss er nun doch in meine Nähstube einziehen.

KaktusNadelkissen

Hast Du auch ein nicht alltägliches Nadelkissen? – Magst Du mir verraten, wie es aussieht? – Ich bin schon ganz gespannt.

Auf dem Hauptbild siehst Du neben dem Kaktus einen Betonpilz. – Auch der ist sehr schnell selbst gemacht. Wie es geht? – Das findest Du  in meinem Blogbeitrag.

 

Verlinkt zu: creadienstag

Von der Blume zum preisgekrönten Marienkäfer

oder wie aus 1,5m Stoff ein Kostüm wird

Karneval steht vor der Tür und Sekunda brauchte ein neues Kostüm. Eigentlich wollte sie Blume werden. Wir hatten auch schon ein Kostüm im Kopf mit Hose und Oberteil in grün als Stengel und einem Blütenblatt-Hut und und und….. und dann waren wir im Stoffgeschäft und sind gemeinsam durch die Reihen mit den Stoffballen gegangen – na ja, gegangen ist etwas übertrieben, wohl eher geschlichen, gestolpert und bisweilen weitergeschubst. Gleichzeitig haben wir den leuchtend roten Stoff mit den schwarzen Punkten ganz unten im Regal gesehen – und waren begeistert. Also haben wir den Plan über den Haufen geworfen und sind von der Blume auf den Käfer gekommen. Na ja, als Mutter von fünf Kindern ist man ja flexibel… Wir haben den Stoff unter den Arm geklemmt, sehr schön flauschig ist er, und haben uns zum Zuschneidetisch durchgeschlagen. Auf dem Weg hatte ich dann das Bild von einer Marienkäfer-Sekunda im Kopf und habe mir den Schnitt überlegt, damit ich weiss, wie viel Stoff ich in etwa brauchen werde. Beim Zuschnitt angekommen, waren wir, wie durch ein Wunder, sofort dran. Die anderen Kunden waren wohl nicht so entscheidungsfreudig und drehten weiter ihre Runden um die Stoffregale. 1,5m werden wir brauchen, habe ich dann mal im Kopf überschlagen.

Mit dem Zuschnitt unter dem Arm ging es dann weiter zu den Accessoires. Dort haben wir schöne Blüten erstanden. Denn wo sonst mag denn ein Marienkäfer während der anstrengenden Karnevalsfeierlichkeiten sitzen? Dank der zahlreichen geöffneten Kassen waren wir auch schnell wieder draußen und haben den Stoff der restlichen Familie präsentiert.

ZuKopfschmuck Marienkäfer Hause angekommen, habe ich als erstes Baby Quinta gefüttert und dann konnte es endlich losgehen. Wir haben uns zunächst den Kopfputz vorgenommen. Die Pfeifenputzer hatten wir leider nicht in schwarz, aber rot ist ja auch eigentlich nicht schlecht.

Dann habe ich Sekunda ausgemessen, die relevanten Maße zu Stoff gebracht und den Schnitt aufgezeichnet. – Noch einmal innehalten, scharf nachdenken, an alles gedacht?….Kostüm ist auch wirklich lang genug? Also dann: Augen zu und durch – sprich die Schere nehmen und zuschneiden…aber besser doch vor dem Schneiden die Augen wieder öffnen!

Mit Sekundas Hilfe war das Kostüm schnell zusammengenäht. Mal eben schnell reinschlüpfen und schauen, ob auch alles passt… perfekt – Glück gehabt! Ich bange jedes Mal, dass bei meiner Methode ohne ordentliches Schnittmuster doch etwas schief läuft. Aber wie in der Mathematik auch, kommt man durch „scharfes Hinsehen“ zum Ziel. Wenn ich für jedes Kind erst einmal einen Schnitt vorzeichnen würde, würde das erstens unmengen von Papier verbrauchen und zweitens viel länger dauern. Vermutlich wären dann die Kostüme erst nach Karneval fertig. Wenn ich nämlich erst einmal anfange, einen Schnitt zu entwerfen, dann ändere ich hier noch mal und da noch etwas und das dauert und dauert.

Sicher habt Ihr schon gemerkt, dass noch etwas fehlt. – Genau, der Kragen fehlt noch. Also noch mal zum Stoffregal gelaufen und gestöbert…. da… tatsächlich, da war der schwarze Stoff, den ich noch im Kopf hatte. Zuschneiden, annähen  – fertig!!

Fertig – von wegen! Hätte ich mal besser nicht auf den Boden geschaut. Statt Sekunda in ihrem neuen Outfit zu bewundern, stand nun eine Generalreinigung an. Seht selbst….

Flusen Der Stoff hat geflust….die Kinder von Prima bis Quarta – gut, dass Quinta noch nicht mobil ist – sind durch das Zimmer gelaufen, gehopst, gekrabbelt… und haben die Flusen bis in den letzten Winkel verteilt.

Positiv lässt sich das folgendermaßen formulieren:

Den Frühjahrsputz im Nähzimmer habe ich schon erledigt!

Hier also der neue Marienkäfer… – Karneval kann kommen!

Marienkäfer hell– Stop nein, die anderen Kostüme fehlen ja noch noch. Da wäre noch etwas zu nähen für Prima, die Hawaiimädchen wird, Tertius, der Eisbär werden will und Quarta, die sich ein Hexenkostüm wünscht… Ihr seht schon, vor Karneval wird mir wird nie langweilig.

Welche Kostüme habt Ihr für Karneval genäht?

Gestern wurde das Kostüm auf einer Karnevalsfeier das erste Mal zur Schau getragen – und Sekunda hat promt einen Preis für eins der schönsten Kostüme gewonnen. Eigene Ideen eingebracht – beim Nähen geholfen – Preis abgestaubt – Sekunda freut sich schon auf die nächste Feier!

Einen schönen Karneval wünscht Euch

Angela

P.S.: Heute ist mal wieder creadienstag (www.creadienstag.de). Außerdem verlinkt bei: made4girls (http://made4girls-linksammlung.blogspot.de)

Lauchzwiebeln – kostenlose Nähanleitung

Da die kleine Maus so gerne kocht, gibt es nun noch mehr Gemüse.

 

Momentan bekomme ich keinen Salat und kein Spiegelei ohne Lauchzwiebel serviert.

Weil sie so beliebt ist, habe ich heute die Anleitung für eine Lauchzwiebel zusammengestellt – sie ist ruckzuck aus Filzresten genäht.

Das brauchst Du:

Filzreste

Füllwatte

Nähnadel und Maschinennadel und Garn

Nähmaschine

Schere oder Rollschneider

Stäbchen zum Wenden und Stopfen

Hier findet Ihr die kostenlose Anleitung Lauchzwiebel  als *.pdf.

Viel Spaß beim Nachnähen wünscht

Angela