Mal eben ganz schnell zwischendurch – oder wie aus einem Kosmetiktäschchen eine Federmappe wird

Kennst Du das? Du hast eigentlich gar keine Zeit mehr, möchtest aber noch eben ganz schnell… Und natürlich geht es schief und Du ärgerst dich, dass Du es nicht doch erst später in Ruhe angefangen hast!

Das geht nicht nur Dir so, auch mir passiert es immer mal wieder – nicht nur privat, sondern auch beruflich. Doch manchmal hat man unverschämtes Glück und der anfängliche Ärger weicht unerwarteter Freude. So ist es mir mit dem Schnittmuster für das Schminktäschchen Speedy und dem dazu passenden Federmäppchen ergangen, für das ich gestern endlich die Anleitung samt Schnittmuster zum Onlinenangebot meiner Website hinzugefügt habe.

Als ich das Foto bearbeitet habe fiel mir die ganze Begebenheit wieder ein. Ich hatte den Schnitt und die Anleitung so gut wie fertig und wollte mal eben schnell noch ein Täschchen für ein Foto nähen. Wie der Name Speedy ja auch vermuten lässt, ist dieses Täschchen tatsächlich auch ruckzuck fertig. In Gedanken war ich schon dabei, die Mail für meine Probenährunde zu formulieren, während ich die Teile zugeschnitten habe. – Der Teil hat noch gut geklappt . Der Reißverschluss hat beim Nähen dann auch noch den richtigen Platz gefunden. Dann der Endspurt. Ich dachte – super, gleich bist Du fertig, dann nur noch das Foto… Aber was war das? – Hatte das nicht eben bei dem anderen Täschchen noch anders ausgesehen? – Da hatte ich dann wohl mal wieder etwas für die Restekiste produziert! Ich sah mich schon, wie ich noch einmal von vorne anfange… Doch was war das?

Aus dem Kosmetiktäschchen war ganz einfach ein Stiftemäppchen geworden – und das in einer perfekten Größe. Besser hätte ich es nicht planen können. Da hatte ich wohl Glück im Unglück und habe mich riesig gefreut.

Speedy_Sonena_1

Ist Dir das auch schon mal passiert, das der anfängliche Ärger blitzschnell verflogen ist?

Liebe Grüße,
Angela

P.S.: Wer mich noch nicht kennt – ich arbeite bei sonena.de (Link zur Onlinepräsenz meiner kleinen Schneiderei).

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Neue Kategorie „Aus dem Arbeitsleben“

Liebe Leser,
heute hatten wir eine Idee, die nach Verwirklichung schreit:

Da ja das Leben, auch in einer Großfamilie, zu einem Großteil aus dem Arbeitsalltag besteht, möchten wir eine neue Kategorie einführen, die sich mit unserem Arbeitsleben befasst:

„Aus dem Arbeitsleben“ oder auch:
„Projektarbeit – Der Kindergarten für angeblich Erwachsene“

Wir möchten in unregelmäßigen Abständen Anekdoten, Erfahrungen und Anregungen veröffentlichen, in denen sich vielleicht der Ein oder Andere wiederfindet.

Der nächste Eintrag hat in meinem Kopf schon Gestalt angenommen und wird sich mit der „Stillen Post“ im Arbeitsleben beschäftigen. Ich werde ihn in den nächsten Tagen veröffentlichen. – Kennt Ihr das auch? Da gibt es einen großen Auftrag und der Vertrag ist nur ein paar wenigen Mitarbeitern zugänglich? Und komplett gelesen hat ihn sowieso nur der unterzeichnende Projektmanager?

Wie soll unter dieser Voraussetzung ein vertragskonformes Produkt enststehen?

Ich hoffe, Ihr habt beim Lesen ähnlich viel Spaß wie ich beim Schreiben und erkennt das zwinkernde Auge, wo ich vielleicht ein bisschen viel auftrage. Aber wie gesagt: „Aus dem Arbeitsleben“ und nicht „Es könnte sein“.

Über Eure Kommentare freuen wir uns ganz besonders; vielleicht kennt Ihr sogar selbst eine Anekdote, die einer Veröffentlichung bedarf?

Liebe Grüße
Euer Thomas