Von Wolle, Gläsern und Kleber – oder wie Weihnachtsgeschenke im Sommer entstehen

Ein freundliches Hallo, heute melde ich, Prima, mich mal zu Wort… mit einem wunderschönen DIY Projekt mit Konservend


GlasmitWolleUmwickelt - kinderreichLeben


Meine Schwester und ich fanden vor zwei Tagen, bei einer Aufräumaktion, alte Bastelbücher. Wir wurden neugierig und blätterten sie durch. Dabei fanden wir viele einfache Anleitungen für wunderschöne und praktische Dinge, darunter auch die Anleitung für diese Gläser. Wir wollten sie sofort ausprobieren und beschlossen spontan, das Aufräumen auf eine hoffentlich nicht zu nahe Zukunft zu verschieben. Also setzten wir uns mit Kleber, Gläsern und Wolle in meinem Zimmer an die Arbeit. Zuerst klebten wir die Gläser mit viel Kleber ein und fingen an, die Wolle um das Glas zu wickeln. Aber irgendwie klebte alles außer der Wolle an den Gläsern. Nach einiger Zeit hatten wir den Dreh raus. Plötzlich funktionierte es! Erst wickelten wir genau nach der Anleitung (zwei Reihen gelb; fünf Reihen grün…) aber diese Gläser sahen unglaublich langweilig aus. Dann wickelten wir einfach wie es uns gefiel.

Unsere eigenen Gläser waren bunter und schöner und uns gefielen sie viel besser. Wir machten so viele, dass ich mich immer noch frage, wohin mit den ganzen Gläsern -zur Not ist in vier Monaten Weihnachten ;)-.

DIY Glas mit Wolle umwickeln - kinderreichleben

Wir hatten sehr viel Spaß beim Basteln und freuen uns schon auf die nächste schöne Anleitung. Eigentlich wollte danach meine Mutter mitbasteln, aber ich wollte sie nicht in mein Zimmer lassen…, weiß zufällig jemand wie man Alleskleber wieder von Bettzeug abkriegt, er hat sich bis jetzt gegen alles resistent erwiesen?

Liebe Grüße von Eurer Prima

Mit Wolle umwickelte Glaeser - Kinderreichleben.de

Verlinkt mit creadienstag

Was wir noch alles in den Sommerferien gemacht haben:

Endlich Sommerferien . . . . oder wenn Mama auch mal Steine sucht

Endlich Sommerferien . . . . oder wenn Mama auch mal Steine sucht

Die letzten zwei Wochen und die erste Ferienwoche sind bei uns die stressigste Zeit des ganzen Jahres – schlimmer noch als die Weihnachtsvorbereitungen. Warum?

Der Terminkalender quillt über. An manchen Tagen hatten wir bis zu vier Termine gleichzeitig. Da ist es wirklich schade, dass wir uns nicht einfach teilen konnten. Jeder Verein möchte noch schnell ein Sommerfest machen oder mit den Kindern grillen. In der Schule sind noch Wandertage zu bestreiten, an denen die Kinder zum Bahnhof oder abends in die Schule gebracht werden müssen. Auch vom Kindergarten gab es noch ein schönes Fest. Und zur Krönung hatten wir noch einen wunderschönen und sehr fröhlichen Kindergeburtstag.

Dann kam der lang ersehnte Freitag – der letzte Schultag vor den Sommerferien. Secunda hat sich bereits morgens von uns in die Ferien verabschiedet, da sie unmittelbar nach der Schule abgeholt wurde. …aber die Wogen glätten sich nur langsam.

Die erste Woche stand ganz im Zeichen der Abarbeitung von Terminen, die wir in der Schulzeit nicht unterkriegen, wie z.B. diverse Vorsorgetermine bei Kinderarzt, Zahnarzt & co. Nach und nach hat sich meine ellenlange Liste geleert und irgendwann in der letzten Woche waren die gestrichenen Punkte endlich in der Überzahl. Jetzt ist die Liste so gut wie erledigt und wir sind alle in der wohlverdienten Ferienstimmung angekommen.

Auf einmal habe ich auch mal wieder Zeit für einfach schöne Dinge. Es stand ja schon lange auf meiner To-do-Liste: Mandala Steine malen!

…Und jetzt habe ich es endlich geschafft. Hier meine beiden ersten Steine

Beim Malen im Garten habe ich mich tatsächlich gut entspannen können und der Kopf war ganz leer, wie ich es sonst vom Yoga oder Ballett kenne. Wie das immer so bei mir ist, hatte ich nach den ersten Steinen gleich zig neue Ideen. In den nächsten Tagen werde ich wohl auf Steinsuche gehen. Was die Kinder wohl dazu sagen werden? – Das ist ja normalerweise die Lieblingsbeschäftigung von Tertius und Quarta. Wir werden bestimmt eine vergnügliche Zeit haben, wenn Mama auch mal Steine sucht…

Mandalasteine1Was macht Ihr, um den Kopf frei zu kriegen? – Habt Ihr auch schon einmal Steine bemalt?

Liebe Grüße von Eurer

Angela

 

P.S.: Die Bildzutaten, sprich das Schwemmholz und die Steine haben wir aus dem Osterurlaub aus Bayern mitgebracht. Im Wasser haben die Flusskiesel eine wunderbar rötliche Färbung. Gefunden haben wir sie auf unserem  Spaziergang durch den Forggensee bei Füssen. – Ja, Du hast richtig gelesen. Es war ein Spaziergang in einem See: Baden verboten? – Na dann gehen wir eben im See spazieren…

 

Was wir noch in den Sommerferien gemacht haben? –  Von Wolle, Gläsern und Kleber – oder wie Weihnachtsgeschenke im Sommer entstehen

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DIY Betonpilze – Ein Kinderspiel

Die Betonpilze finde ich wunderschön und sie standen nun lange genug auf meiner To-do-Liste. Jetzt haben wir das Projekt endlich in Angriff genommen. Sekunda und Quarta haben die Pilze gemacht und ich habe mit Quinta auf dem Arm schlaue und natürlich auch manchmal weniger schlaue Ratschläge gegeben.

Neben Zement und Sand haben wir Einmalhandschuhe, ein altes Senfglas mit einem Stück Folie und eine Strumpfhose (mit Löchern) verwendedet. In einem Haushalt mit drei Feinstrumpfhosen tragenden weiblichen Wesen ist das (leider) keine Mangelware. – Wie soll das erst werden, wenn die beiden kleinen Damen auch damit anfangen? – Nur nicht abschweifen….

Material

Wir haben drei Teile Sand mit einem Teil Zement und Wasser gut durchgemischt. Die Menge ist abhängig davon, wie viele Pilze man auf einmal machen möchte und welche Größe sie haben sollen. Wir haben ca. 300ml Zement und eine entsprechende Sandmenge verwendet.

Betonanruehren

Dann haben wir die Hälfte der Betonmischung in ein abgeschnittenes Bein der Strumpfhose eingefüllt. Wenn man zu zweit ist, kann einer die Strumpfhose aufhalten, wenn mal alleine ist, kann man die Strumpfhose über z.B. einen alten Blumentopf krempeln und hinein hängen lassen, um den Beton besser einfüllen zu können. Das gefüllte Strumpfhosenbein  haben wir an einem alten Gartenklapptisch aufgehängt. Wichtig ist dabei, dass der Beton den Boden berührt, damit der Stiel des Pilzes später gut stehen kann. Mit den Händen wird nun der Stiel geformt.

Stengel

Die zweite Hälfte der Betonmischung haben wir nun mit roter Abtönfarbe eingefärbt. Einfach nach und nach so viel Farbe in den Eimer geben, bis der gewünschte Farbton erreicht ist.

Betonfaerben

Noch einmal gut verrühren…

Farbeeinruehren

Jetzt wird die zweite Hälfte in das andere Strumpfhosenbein eingefüllt und anschließend wird die Strumpfhose verknotet. Die Lage des Knotens bestimmt die Form des Pilzkopfes. Je näher der Knoten an dem Beton gemacht wird, um so weniger kann sich der Beton in der Strumpfhose verteilen und um so weniger hängt der Pilzkopf später über den Stiel herunter. Das Glas wird nun mit der Folie bedeckt und der Pilzkopf wird darüber gestülpt. Dort, wo das Glas sitzt, wird später der Stiel befestigt.

Betonpilzeformen_k

Der Kopf wird nun so geformt, wie es gut gefällt.

Betonpilzeformen2_k

Jetzt müssen die beiden Pilzteile erst einmal trocknen….

…zwei Tage später…

Die Pilzteile können nun vorsichtig aus den Strumpfhosen gelöst werden.

trocknenlassenJetzt noch einmal eine kleine Menge Beton anrühren und die beiden Teile zusammenfügen und noch einmal trocknen lassen.

Fertig – Wir sind nun sehr stolz auf unseren ersten selbst gemachten Pilz!

Betonpilz1

Und er hat auch schon seinen Platz im Garten gefunden. Direkt am Bachlauf vor der Buchsbaumhecke. Besonders gut gefällt mir der rötliche Boden.

Betonpilz2Wir hatten sehr viel Spaß und das ist mit Sicherheit nicht der letzte Pilz gewesen, den wir gemacht haben. Quarta hat schon zig mal gefragt, wann sie den nächsten Pilz machen darf.

Mit Anrühren und Formen haben wir ca. 15 Minuten gebraucht. Dann kamen noch einmal 5 Minuten für das Zusammenfügen hinzu. Also ein schnelles Projekt für Zwischendurch und es ist wirklich kinderleicht.

Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht

Angela

Valentinstagsdeko

Heute ist Valentinstag! – Und ich hatte da doch noch irgendwo ein gefilztes Herz….

Gefunden habe ich nicht nur das Herz, sondern auch zweiseitiges Packpapier, Sisal und blauen Bast.

Bastelmaterial

Unsere Amaryllis blüht gerade so schön und so habe ich mit meinen Fundstücken den Wohnzimmertisch umdekoriert. Wichtig bei uns ist immer, dass es kindertauglich ist.

Hier das Resultat:

Valentinstag -Deko

Den Blumentopf habe ich mit in Packpapier  eingepackt… was soll man mit Packpapier auch anderes machen, wenn nicht verpacken?!? Den oberen und unteren Rand habe ich jeweils doppelt umgeschlagen. So kommt die Zweifarbigkeit gut zur Geltung. Fixiert habe ich das Papier mit einer Schleife aus blauem Bast. Von dem Sisal habe ich einige Fäden von jeder Farbe zum Abdecken der Blumenerde verwendet. Dann noch schnell das Herz daneben gelegt. – fertig.

Tertius und Quarta, wer schon mal hier war, weiss, dass ich die Kinder im Blog der Einfachheit halber durchnummeriere, haben schon umdekoriert. Ihrer Meinung nach fehlten noch die Filzblumen. Eine Anleitung für Filzblumen, zwar eine andere Sorte, findest Du in dem Beitrag: Filzblüten nass und trocken gefilzt (hier klicken!)

Also sieht es jetzt so aus. ValentinstagsherzMal schauen, wer heute noch am Tisch vorbei kommt…

Ich wünsche allen einen sonnigen Valentinstag

Angela

P.S.: Auf der Suche nach Ideen lohnt sich, wie immer, ein Blick zu Creadienstag (www.creadienstag.de).

Bardenberg wird auch in unserem Fenster 1150 Jahre

Das Dörflein, das seit 10 Jahren unsere Heimat ist, wird 1150 Jahre alt. Insofern gibt es 2017 ein Doppeljubiläum… Dies haben wir uns zu Herzen genommen, und eine „Skyline“ erstellt. Aber erstmal kurz ein paar Hintergrundinformationen zu Bardenberg:

Bardenberg ist erstmalig 867 urkundlich erwähnt worden, hat eine bewegte Geschichte mit unterschiedlichen Zugehörigkeiten hinter sich und ist inzwischen ein Stadtteil von Würselen. Aber auch wenn wir „nur“ zugezogen sind, fühlen wir uns eher als Bardenberger als als Würselener.

Unser Dörflein hat drei Wahrzeichen, den Wasserturm, die Kirche St. Petrus und Paulus und die Burg Wilhelmstein. Allerdings sind diese drei niemals gemeinsam zu sehen (außer man befindet sich in der Luft). Daher haben wir uns für eine Perspektive entschieden, die zwei der Wahrzeichen, nämlich Kirche und Wasserturm, beinhaltet und haben daraus eine Silhouette erstellt. Die nächsten Bilder zeigen, wie aus einem Foto ein Schlüsselanhänger wird:

Wasserturm
Blick auf den Wasserturm

Daraus wird dann mittels Grafikbearbeitung eine Silhouette:

Bardenberg_Silhouette
Silhouette von Bardenberg

Und so sieht die Silhouette dann auf Leder aus:

Fertiger Schlüsselanhänger
Fertiger Schlüsselanhänger

Das ist unser Beitrag zum Jubiläum unseres Dörfleins und das soll jeder sehen:

Wir hatten bis vor kurzem ein Fenster im EG, das uns so nicht gefallen hat. Die Pflanzen, die wir gerne aufstellen, und auch eine dekorative Girlande mussten hinter einer Milchglasfolie „verstauben“, da der Bürgersteig direkt davor vorbeiführt. Wie Ihr Euch vorstellen könnt, war der Anblick nicht besonders ansehnlich, daher möchte ich Euch ein Foto ersparen.

Wenn wir hinter dem Fenster am Schreibtisch saßen, konnten wir die Fußgänger (als Schemen) beobachten, die die Girlande betrachteten. Daher beschlossen wir, diesen Zustand zu ändern und ein „Schaufenster“ einzurichten. Die Idee haben wir auch mit unserem Kleinunternehmen verbunden, hauptsächlich wollen wir aber eine ansprechende, aktuell und individuell gestaltete Dekoration zeigen, die uns und denen, die am Fenster vorbeikommen, Freude bereitet. So sieht es jetzt aus:

Schaufenster Sonena

Schaufenster Sonena
Schaufenster im Februar

Wie schon gesagt, soll das Fenster eine aktuelle Dekoration beinhalten, so haben wir uns im Februar für die folgenden Schwerpunkte entschieden:

  • Valentinstag (kommt ja jetzt bald) und
  • Bardenberg (s.o.)

Jetzt hoffen wir, dass das Fenster anderen auch so gefällt wie uns.

Liebe Grüße, Euer Thomas