Möhrenschmetterlinge – DIY mit Kindern

Aus einer dicken, langweiligen Möhre können viele kleine, wunderschöne Schmetterlinge entstehen. – Und schon wird langweiliges Gemüse auf einmal heiß begehrt!

Knödel mit SchmetterlingenWie es geht? – Schau doch mal bei der Sendung mit der Maus vorbei. Dort gibt es unter den Sachgeschichten das Video „Chinarose“, in dem neben ganz vielen anderen Gemüseskulpturen u.a. eine Videoanleitung für die Schmetterlinge zu sehen ist.

Die drei älteren Kinder von Prima über Secunda zu Tertius haben sich sofort ans Werk gemacht. Die ersten Möhren wurden zu Übungszwecken kleingeschnitten und als Arbeitsverpflegung gleich gegessen. Nach einigen Fehlversuchen hatten sie „den Dreh raus“ und haben einen wunderschönen Schmetterling nach dem nächsten produziert.

Dann wurden die Schmetterlinge langweilig und sie sind zu immer neuen Formen übergegangen. Hier ist neben den Schmetterlingen ein kleines Schaf zu sehen.

Möhrenschmetterling und Schaf

Seitdem fragen die Kinder öfter mal nach Schafen, Schmetterlingen o.ä., wenn sie hungrig sind. – Gesundes Essen kann so viel Spaß machen!

Der Möhrenzoo ist vegetarisch und vegan und eignet sich auch wunderbar als Tischdeko für Kindergeburtstage, Familienfeiern wie z.B. Taufe und und und.

Vor einiger Zeit habe ich hier im Blog auch schon über die leckeren und heiß geliebten Bananen Delphine geschrieben, die bei uns auch großen Anklang finden.

Was essen Eure Kinder gerne mal zwischendurch?

Liebe Grüße
Eure Angela

 

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DIY Betonpilze – Ein Kinderspiel

Die Betonpilze finde ich wunderschön und sie standen nun lange genug auf meiner To-do-Liste. Jetzt haben wir das Projekt endlich in Angriff genommen. Sekunda und Quarta haben die Pilze gemacht und ich habe mit Quinta auf dem Arm schlaue und natürlich auch manchmal weniger schlaue Ratschläge gegeben.

Neben Zement und Sand haben wir Einmalhandschuhe, ein altes Senfglas mit einem Stück Folie und eine Strumpfhose (mit Löchern) verwendedet. In einem Haushalt mit drei Feinstrumpfhosen tragenden weiblichen Wesen ist das (leider) keine Mangelware. – Wie soll das erst werden, wenn die beiden kleinen Damen auch damit anfangen? – Nur nicht abschweifen….

Material

Wir haben drei Teile Sand mit einem Teil Zement und Wasser gut durchgemischt. Die Menge ist abhängig davon, wie viele Pilze man auf einmal machen möchte und welche Größe sie haben sollen. Wir haben ca. 300ml Zement und eine entsprechende Sandmenge verwendet.

Betonanruehren

Dann haben wir die Hälfte der Betonmischung in ein abgeschnittenes Bein der Strumpfhose eingefüllt. Wenn man zu zweit ist, kann einer die Strumpfhose aufhalten, wenn mal alleine ist, kann man die Strumpfhose über z.B. einen alten Blumentopf krempeln und hinein hängen lassen, um den Beton besser einfüllen zu können. Das gefüllte Strumpfhosenbein  haben wir an einem alten Gartenklapptisch aufgehängt. Wichtig ist dabei, dass der Beton den Boden berührt, damit der Stiel des Pilzes später gut stehen kann. Mit den Händen wird nun der Stiel geformt.

Stengel

Die zweite Hälfte der Betonmischung haben wir nun mit roter Abtönfarbe eingefärbt. Einfach nach und nach so viel Farbe in den Eimer geben, bis der gewünschte Farbton erreicht ist.

Betonfaerben

Noch einmal gut verrühren…

Farbeeinruehren

Jetzt wird die zweite Hälfte in das andere Strumpfhosenbein eingefüllt und anschließend wird die Strumpfhose verknotet. Die Lage des Knotens bestimmt die Form des Pilzkopfes. Je näher der Knoten an dem Beton gemacht wird, um so weniger kann sich der Beton in der Strumpfhose verteilen und um so weniger hängt der Pilzkopf später über den Stiel herunter. Das Glas wird nun mit der Folie bedeckt und der Pilzkopf wird darüber gestülpt. Dort, wo das Glas sitzt, wird später der Stiel befestigt.

Betonpilzeformen_k

Der Kopf wird nun so geformt, wie es gut gefällt.

Betonpilzeformen2_k

Jetzt müssen die beiden Pilzteile erst einmal trocknen….

…zwei Tage später…

Die Pilzteile können nun vorsichtig aus den Strumpfhosen gelöst werden.

trocknenlassenJetzt noch einmal eine kleine Menge Beton anrühren und die beiden Teile zusammenfügen und noch einmal trocknen lassen.

Fertig – Wir sind nun sehr stolz auf unseren ersten selbst gemachten Pilz!

Betonpilz1

Und er hat auch schon seinen Platz im Garten gefunden. Direkt am Bachlauf vor der Buchsbaumhecke. Besonders gut gefällt mir der rötliche Boden.

Betonpilz2Wir hatten sehr viel Spaß und das ist mit Sicherheit nicht der letzte Pilz gewesen, den wir gemacht haben. Quarta hat schon zig mal gefragt, wann sie den nächsten Pilz machen darf.

Mit Anrühren und Formen haben wir ca. 15 Minuten gebraucht. Dann kamen noch einmal 5 Minuten für das Zusammenfügen hinzu. Also ein schnelles Projekt für Zwischendurch und es ist wirklich kinderleicht.

Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht

Angela

Wenn Mama mal kurz Ruhe braucht oder neue Ballerinas für Quinta!

Wenn hier bei uns mal wieder viel los ist, brauche ich ab und zu mal eine kleine Pause vom Alltag. Wer sich das nicht vorstellen kann, für den möchte ich kurz ein ganz normales Mittags-Szenario skizzieren.

Stell Dir vor, Du möchtest für neun Personen (7 Personen + zwei zusätzliche Essen für den nächsten Tag, da die beiden großen Kinder über Mittag in der Schule bleiben müssen) kochen, nebenbei Dein Baby von fast einem Jahr unterhalten – sonst räumt die kleine Quinta nämlich sämtliche unten gelegenen Schubladen aus – und Du hast danach noch mehr Arbeit. Gleichzeitig sitzt Du in der Telefonzentrale. Freunde unserer Kinder möchten sich verabreden oder können sich nicht mehr an die Hausaufgaben erinnern. Es gilt den Transfer zu den Hobbies mit anderen Familien abzustimmen – es ist ja auch praktisch, wenn man sich mit dem Fahrdienst abwechseln kann. Man darf nur nicht den Überblick verlieren, wen man wann wo anzuholen hat, oder wann die eigenen Kinder fix und fertig an der Tür zu stehen haben. – Hatte ich schon Salz im Topf? – Mhhhh??? – Mal probieren…. ach nee, das hatte ich wohl vergessen. Also weiter. Die nächste Störung in Form der Türklingel. Secunda ist eingetroffen. „Wie war es in der Schule?“, rufe ich runter in Richtung Tür und werde mit einer ausführlichen Schilderung des Vormittags versorgt. Jetzt wird Quinta in der Küche ungeduldig, weil sie alleine ist – und außerdem muss ich mal schnell umrühren – also unterbreche ich kurzerhand die epischen Erläuterungen und wende mich kurz meiner eigentlichen Tätigeit zu. Salz hatte ich ja nun schon im Topf – aber wie sah es mit den anderen Gewürzen aus? – So und jetzt noch der Salat. Da liegen schon über 1kg Tomaten und einigen Gurken und Paprika bereit, die noch geschnitten werden müssen. „Mama, da bin ich gerade nicht zu gekommen, es ist noch was sehr lustiges passiert,“ geht die Geschichte nun weiter, während es erneut an der Tür klingelt. – Nun ist auch Prima eingetroffen und das Begrüßungsritual wiederholt sich. Ich rufe dann mitten in den Satz hinein „Ich bin wieder in der Küche – komm doch bitte rauf, wenn Du mir mir reden möchtest“….

Wenn dann das Essen fertig auf dem Tisch steht – ich wundere mich Tag für Tag, dass das Essen tatsächlich fertig wird – kehrt etwas Ruhe ein.

Das meine ich übrigens nicht mit „wenn viel los ist“. Viel los heißt so etwas wie leicht chaotisch, was eintreten kann, wenn etwas unvorhergesehenes passiert. Wenn z.B. das Auto kaputt ist und es irgendwie zwischendurch in die Werkstatt muss, oder wenn mal wieder ein Geburtstag ansteht, Besuch kommt oder wir uns  z.B. mit dem Telefonanbieter rumärgern müssen und stundenlang in Warteschleifen verbringen, weil der sich, wie gerade geschehen, einfach mal den dreifachen Monatsbetrag abgebucht hat und dort auch keiner weiß, warum das passieren konnte und was zu tun ist, um uns den Betrag wieder zu erstatten.

Also so einen leicht chaotischen Tag hatten wir, als dann die Kinder satt und mehr oder weniger zufrieden bei den Hausaufgaben saßen, bzw. den Mittagsschlaf gemacht haben oder im  Garten zum Spielen verschwunden sind, hatte ich endlich einmal ZEIT für mich. Und was macht man als Mama, wenn man Zeit hat?

Ich habe neue Schuhe für Quinta aus pflanzlich gegerbtem Leder genäht und zwar nicht, weil es dringend nötig gewesen wäre, sondern weil ich Baby Ballerinas so süß finde und ich Lust hatte, auch mal wieder etwas für meine Kinder zu nähen.

Also zuerst einmal – und mit diesem Punkt gelingt und fällt das Projekt – Daumen drücken, dass Quintas Mittagsschlaf für ein Paar Schuhe reicht.

Beim Zusammensuchen der Materialien, dem Zuschnitt (das Schnittmuster ist wieder von mir) und dem Nähen, kann ich wunderbar den Kopf freikriegen und mich entspannen. Endlich mal nicht drei Dinge gleichzeitig erledigen. Dieses Mal hat es geklappt. Die Schuhe waren fertig, bevor Quinta aufgewacht ist. Die Schuhe passen und Mama und Quinta sind glücklich!

Wer näht noch zur Entspannung? – Oder wie bekommst Du den Kopf frei?

Neugierige Grüße

Angela

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Neue Kategorie „Aus dem Arbeitsleben“

Liebe Leser,
heute hatten wir eine Idee, die nach Verwirklichung schreit:

Da ja das Leben, auch in einer Großfamilie, zu einem Großteil aus dem Arbeitsalltag besteht, möchten wir eine neue Kategorie einführen, die sich mit unserem Arbeitsleben befasst:

„Aus dem Arbeitsleben“ oder auch:
„Projektarbeit – Der Kindergarten für angeblich Erwachsene“

Wir möchten in unregelmäßigen Abständen Anekdoten, Erfahrungen und Anregungen veröffentlichen, in denen sich vielleicht der Ein oder Andere wiederfindet.

Der nächste Eintrag hat in meinem Kopf schon Gestalt angenommen und wird sich mit der „Stillen Post“ im Arbeitsleben beschäftigen. Ich werde ihn in den nächsten Tagen veröffentlichen. – Kennt Ihr das auch? Da gibt es einen großen Auftrag und der Vertrag ist nur ein paar wenigen Mitarbeitern zugänglich? Und komplett gelesen hat ihn sowieso nur der unterzeichnende Projektmanager?

Wie soll unter dieser Voraussetzung ein vertragskonformes Produkt enststehen?

Ich hoffe, Ihr habt beim Lesen ähnlich viel Spaß wie ich beim Schreiben und erkennt das zwinkernde Auge, wo ich vielleicht ein bisschen viel auftrage. Aber wie gesagt: „Aus dem Arbeitsleben“ und nicht „Es könnte sein“.

Über Eure Kommentare freuen wir uns ganz besonders; vielleicht kennt Ihr sogar selbst eine Anekdote, die einer Veröffentlichung bedarf?

Liebe Grüße
Euer Thomas

Baden verboten? – Na dann gehen wir eben im See spazieren…

Wenn das Baden verboten ist, gehen wir eben im See spazieren. Wo das ist? – Wir waren im Forggensee in Füssen ….

SchattenbildEin wunderschönes Foto von uns auf dem ausgetrockneten Boden des abgelassenen Stausees. Eins, zwei, drei, …. sechs…? – Ist Quinta etwa nicht dabei? – Das Foto hat sich als Suchbild entpuppt, als wir es der Familie gezeigt haben. Unsere kleinste ist natürlich auch mit von der Partie. Sie steckt bei Mama im Tragetuch! -… Sieben – alle da!
So ein abgelassener Stausee ist schon eine seltsame Umgebung. – Ab und zu begegnet man bizarren Schwemmholzstücken – dieses hier nenne ich mal „Magisches Auge“.

Besonders eigenartig habe ich mich gefühlt, als ich mich an den Bootsausflug des letzten Urlaubs an genau derselben Stelle erinnert habe.

ForggenseemitWasser

 

 

 

 

Dies hier ist exakt die gleiche Inselgruppe, die im Titelbild zu sehen ist – nur von der anderen Seite aus gesehen und mit Wasser. – Wann geht man schon mal in einem Stausee spazieren? – Für uns war es jedenfalls das erste Mal.

Für alle diejenigen, die den See nicht kennen. Er liegt bei Füssen im Allgäu nahe der Grenze zu Österreich und in der Nähe der Königsschlösser Hohenschwangau und Neuschwanstein. (Natürlich haben wir auch einen Ausflug zu den Königsschlössern unternommen, aber darum soll es in einem anderen Blogbeitrag gehen.) In den Wintermonaten wird der Stausee jedes Jahr abgelassen, um im Sommer wieder aufgestaut zu werden.

Es ist herrlich, beim Schreiben in Urlaubserinnerungen zu schwelgen.

Liebe Grüße

Angela

P.S.: Von dem Spaziergang haben wir einige Fundstücke mitgenommen. In dem folgenden Blogbeitrag könnt Ihr einige davon als Deko sehen: Endlich Sommerferien . . . . oder wenn Mama auch mal Steine sucht

Einige der Steine haben ihren Platz im Garten gefunden. Sie haben eine wunderschöne rötlich/weiße Färbung. Bewundern könnt Ihr sie in diesem Beitrag von unserem Gemüsebeet: Von bewachsenen Steinen und Pepperoni – oder wie wir nach und nach die Gemüsespirale in Stand setzen

Filzblüten nass und trocken gefilzt

Die Kinder wollten mal wieder Filzen. Heute standen Würstchen von Quarta, ein Osterhase von Tertius und Filzblüten von mir auf dem Programm. Für die kleineren Kinder sind die langen, spitzen Filznadeln noch zu gefährlich, daher filzen sie immer nass. Mit warmem Wasser und Seife endet das Filzen stets in einem Schaumfest. Gut dass wir für solche Aktivitäten unsere Hobbyküche benutzen können….

Während also Würstchen und Osterhasen neben mir entstanden sind, habe ich eine Filzblüte gebastelt und möchte Euch hier an dieser Stelle eine Kurzanleitung präsentieren, falls jemand sie nachbasteln möchte.

Du brauchst: heißes Wasser, Seife, Filznadel und Filzwolle.

Für die Blütenblätter wird Filzwolle in einem Kreis ausgelegt,

befeuchtet und mit viel Seife auf einer Noppenfolie verfilzt. Je nach Vorliebe 5 bis ? Blätter filzen.

 

 

 

 

 

 

Jetzt ist der Blumenstiel dran. Dazu die Filzwolle länglich verteilen und nass filzen.

Für die Staubgefäße einen dünnen Strang Filzwolle in der Mitte knoten und mit der Filznadel am Stängel befestigen.

Die einzelnen Blütenteile sehen nun so aus.

 

Jetzt werden die Blütenblätter nacheinander mit der Filznadel am Stängel befestigt.

Wer es mag, kann die Blume noch mit einem Blatt verzieren.

Viele liebe Grüße von Eurer

Angela

 

 

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Rindenschiffchen – oder wie Eltern die Ruhe am See genießen können

Der letzte Beitrag ist nun schon einige Zeit her – aber wie das Leben so spielt, kommt manchmal mehr dazwischen, als man in der Planung zwischenschieben kann, ohne dass der Zeitplan aus den Fugen gerät.

Wir haben den Zeitplan im Urlaub resetten können und starten nun nach den Ferien ohne Altlasten in den Alltag. … jetzt habe ich auch gleich die Zeit gefunden, etwas zu schreiben.

Heute geht es um Rindenschiffchen oder wie die Eltern sich mal eine Zeit lang entspannen können, ohne den leidigen Satz „mir ist so langweilig“ zu hören.

Zutaten: 5 Kinder, Rinde, Blätter, Stöckchen, Wasser, ggf. Autoschlüssel

Die fünf Kinder und den Autoschlüssel haben wir von zu Hause mitgebracht, die restlichen Zutaten haben wir vor Ort gefunden.

Rezept:

Man mache einen Spaziergang um den See und sammle dort alles, was sich zum Schiff- oder besser gesagt zum Floßbau eignet.

Ziel Nr. 1 erreicht. – Die Kinder sind beschäftigt und der Weg um den See ist auf einmal ganz kurz geworden.

Man suche sich ein schönes Plätzchen am Ufer, das zwei Ansprüchen genügen muss. Erstens müssen sich die Eltern mit dem Baby gemütlich hinsetzten können, zweitens muss sich die Stelle als Hafen eignen.

Floß Rohbau

Die Stöckchen werden als Mast in die Rindenstücke gesteckt. Hier kommt der Autoschlüssel ins Spiel. Ist die Rinde zu hart, kann man mit dem Autoschlüssel das Loch vorbohren.

Befestigung der SegelDann noch frische Blätter als Segel suchen und befestigen.

Floß im See

 

 

 

Jetzt kann das Floß zu Wasser gelassen werden.

Die Spielmöglichkeiten sind grenzenlos. Die Schiffchen wurden auch zum Transport von Steinen und anderen Fundstücken eingesetzt. Sie lassen sich prima mit langen Stöcken vom Ufer aus lenken.

Floß mit Steinen

Ziel Nr. 2 erreicht.- Wir Eltern konnten die himmlische Ruhe genießen und den Kindern beim Spielen zusehen.

Das Spiel unserer Kinder faszinierte auch die meisten vorbeiwandernden Kinder. Sie blieben lange stehen und sahen zu. Einige wollten auch mal ein Schiffchen steuern – und waren begeistert.

Manchmal braucht es nicht viel zum glücklichen Spielen – und schon gar kein elektronisches Spielzeug draußen in der schönen Natur. Ich kann gar nicht zählen, wie vielen Kindern wir begegnet sind, die nur auf ihr Telefon starrten, statt sich mal in der Natur umzusehen.

Möchtet Ihr noch mehr von unseren Urlaubs-Erlebnissen erfahren? Dann schaut doch in den nächsten Tagen nochmal vorbei oder lasst Euch per E-Mail über den nächsten Eintrag benachrichtigen.

Liebe Grüße
Eure Angela

 

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Neue Krabbelschuhe und ein kostenloses Schnittmuster für Euch!

Manchmal wachsen die Kinder so schnell, dass man ihnen praktisch dabei zusehen kann. Aus den ersten Schuhe ist Quinta herausgewachsen. Heute sind neue Schuhe für sie aus pflanzlich gegerbtem Leder entstanden.

Erst einmal seht Ihr hier den Lederzuschnitt. – Diesmal nach Schnittmuster. Warum ich das extra erwähne? – Schaut doch mal in die anderen Beiträge zum Thema nähen, z.B. den über die Entstehung von Quintas ersten Schuhen.

Der Name ist schon aufgestickt. Die Blüten fehlen noch.

Zuschnitt

So sehen die Schuhe dann einige Zeit später aus…

KrabbelschuheLederschluppen bestickt

 

 

 

 

 

Und dann noch die Anprobe….passt.

 

LederschluppenHerz Wie ich finde, sind Schuhe ein schönes DIY-Projekt, weil sie leicht zu nähen, in einer überschaubaren Zeit fertig und dann täglich im Einsatz sind. Für die fleißigen Näherinnen unter Euch habe ich in den letzten Tagen eine kostenlose Anleitung  für die ersten Krabbelschuhe erstellt.

 

kostenlose Anleitung KrabbelschuheHier geht’s zur kostenlosen Anleitung: sonena.de/kostenlose-tipps/anleitung-krabbelschuhe.

Einen schönen Abend wünscht

Angela

 

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creadienstag

made4girls

fraeuleinan

Von der Blume zum preisgekrönten Marienkäfer

oder wie aus 1,5m Stoff ein Kostüm wird

Karneval steht vor der Tür und Sekunda brauchte ein neues Kostüm. Eigentlich wollte sie Blume werden. Wir hatten auch schon ein Kostüm im Kopf mit Hose und Oberteil in grün als Stengel und einem Blütenblatt-Hut und und und….. und dann waren wir im Stoffgeschäft und sind gemeinsam durch die Reihen mit den Stoffballen gegangen – na ja, gegangen ist etwas übertrieben, wohl eher geschlichen, gestolpert und bisweilen weitergeschubst. Gleichzeitig haben wir den leuchtend roten Stoff mit den schwarzen Punkten ganz unten im Regal gesehen – und waren begeistert. Also haben wir den Plan über den Haufen geworfen und sind von der Blume auf den Käfer gekommen. Na ja, als Mutter von fünf Kindern ist man ja flexibel… Wir haben den Stoff unter den Arm geklemmt, sehr schön flauschig ist er, und haben uns zum Zuschneidetisch durchgeschlagen. Auf dem Weg hatte ich dann das Bild von einer Marienkäfer-Sekunda im Kopf und habe mir den Schnitt überlegt, damit ich weiss, wie viel Stoff ich in etwa brauchen werde. Beim Zuschnitt angekommen, waren wir, wie durch ein Wunder, sofort dran. Die anderen Kunden waren wohl nicht so entscheidungsfreudig und drehten weiter ihre Runden um die Stoffregale. 1,5m werden wir brauchen, habe ich dann mal im Kopf überschlagen.

Mit dem Zuschnitt unter dem Arm ging es dann weiter zu den Accessoires. Dort haben wir schöne Blüten erstanden. Denn wo sonst mag denn ein Marienkäfer während der anstrengenden Karnevalsfeierlichkeiten sitzen? Dank der zahlreichen geöffneten Kassen waren wir auch schnell wieder draußen und haben den Stoff der restlichen Familie präsentiert.

ZuKopfschmuck Marienkäfer Hause angekommen, habe ich als erstes Baby Quinta gefüttert und dann konnte es endlich losgehen. Wir haben uns zunächst den Kopfputz vorgenommen. Die Pfeifenputzer hatten wir leider nicht in schwarz, aber rot ist ja auch eigentlich nicht schlecht.

Dann habe ich Sekunda ausgemessen, die relevanten Maße zu Stoff gebracht und den Schnitt aufgezeichnet. – Noch einmal innehalten, scharf nachdenken, an alles gedacht?….Kostüm ist auch wirklich lang genug? Also dann: Augen zu und durch – sprich die Schere nehmen und zuschneiden…aber besser doch vor dem Schneiden die Augen wieder öffnen!

Mit Sekundas Hilfe war das Kostüm schnell zusammengenäht. Mal eben schnell reinschlüpfen und schauen, ob auch alles passt… perfekt – Glück gehabt! Ich bange jedes Mal, dass bei meiner Methode ohne ordentliches Schnittmuster doch etwas schief läuft. Aber wie in der Mathematik auch, kommt man durch „scharfes Hinsehen“ zum Ziel. Wenn ich für jedes Kind erst einmal einen Schnitt vorzeichnen würde, würde das erstens unmengen von Papier verbrauchen und zweitens viel länger dauern. Vermutlich wären dann die Kostüme erst nach Karneval fertig. Wenn ich nämlich erst einmal anfange, einen Schnitt zu entwerfen, dann ändere ich hier noch mal und da noch etwas und das dauert und dauert.

Sicher habt Ihr schon gemerkt, dass noch etwas fehlt. – Genau, der Kragen fehlt noch. Also noch mal zum Stoffregal gelaufen und gestöbert…. da… tatsächlich, da war der schwarze Stoff, den ich noch im Kopf hatte. Zuschneiden, annähen  – fertig!!

Fertig – von wegen! Hätte ich mal besser nicht auf den Boden geschaut. Statt Sekunda in ihrem neuen Outfit zu bewundern, stand nun eine Generalreinigung an. Seht selbst….

Flusen Der Stoff hat geflust….die Kinder von Prima bis Quarta – gut, dass Quinta noch nicht mobil ist – sind durch das Zimmer gelaufen, gehopst, gekrabbelt… und haben die Flusen bis in den letzten Winkel verteilt.

Positiv lässt sich das folgendermaßen formulieren:

Den Frühjahrsputz im Nähzimmer habe ich schon erledigt!

Hier also der neue Marienkäfer… – Karneval kann kommen!

Marienkäfer hell– Stop nein, die anderen Kostüme fehlen ja noch noch. Da wäre noch etwas zu nähen für Prima, die Hawaiimädchen wird, Tertius, der Eisbär werden will und Quarta, die sich ein Hexenkostüm wünscht… Ihr seht schon, vor Karneval wird mir wird nie langweilig.

Welche Kostüme habt Ihr für Karneval genäht?

Gestern wurde das Kostüm auf einer Karnevalsfeier das erste Mal zur Schau getragen – und Sekunda hat promt einen Preis für eins der schönsten Kostüme gewonnen. Eigene Ideen eingebracht – beim Nähen geholfen – Preis abgestaubt – Sekunda freut sich schon auf die nächste Feier!

Einen schönen Karneval wünscht Euch

Angela

P.S.: Heute ist mal wieder creadienstag (www.creadienstag.de). Außerdem verlinkt bei: made4girls (http://made4girls-linksammlung.blogspot.de)

Entdeckungstour im Garten

Bei dem schönen Wetter hat uns nichts mehr im Haus gehalten und wir haben die Sonne im Garten genossen.

Mit den Kindern bin ich auf Entdeckungstour gegangen, was sich seit dem Herbst so alles im Garten getan hat. Und wir sind fündig geworden…..

Schaut Euch dieses wunderschöne Gerippe der Lampionfrucht an. Besonders gut hat uns die Kombination des eher farblosen Käfigs um die leuchtend orangerote Frucht gefallen.

Lampion

Wer sie nicht kennt. Im Sommer, sieht die Lampionblume (Physalis) so aus.

Im Spätsommer ernten wir die Früchte, trocknen sie und nutzen sie als Dekoration.

 

 

 

 

Hier und da erwachen schon einige Pflanzen aus dem Winterschlaf, wie z.B. unsere Magnolie.

Magnolienknospen

Von den Schneeglöckchen und co. fehlt noch jede Spur.

Was regt sich denn bei Euch im Garten? – Ich freue mich über Eure Kommentare.

Neugierige Grüße

Angela