Bakabu und der Goldene Notenschlüssel (Buch und CD)

Ferdinand Auhser – Cecilie M. Lederer – Manfred Schweng – gelesen von Christian Tramitz


Gesponserter Beitrag:

Das Material wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt.


Ich wurde gefragt, ob ich nicht vielleicht Zeit und Lust habe, das neue Bilder Hörbuch „Bakabu und der goldene Notenschlüssel“ zu rezensieren. – Daraufhin habe ich mich zunächst im Netz umgeschaut, um was es sich da eigentlich handelt…. und habe sofort die Hörbeispiele gefunden.

In den letzten fast 15 Jahren waren wir ständig auf der Suche nach schönen Büchern/Hörbüchern für unsere Kinder. Oft entsprachen die Themen, die Art der Lesung oder die dazugehörige Musik so gar nicht unseren Ansprüchen und unserem Geschmack. Der erste Eindruck, den mir die Hörbeispiele vermittelt haben, hat mir gut gefallen und mich neugierig auf die ganze Geschichte gemacht. – Und so habe ich zugestimmt und mich gemeinsam mit den kleineren Kindern auf das Paket gefreut.

Unsere Kinder sind mit den Instrumenten gut vertraut und wussten natürlich auch sofort, was ein Notenschlüssel ist. – Wie sollte es auch anders sein, da viele Musiker unter unseren Verwandten zu finden sind  und sich auch bei uns jedes Kind ein Musikinstrument aussuchen darf, dass es lernen möchte.

Quarta (3 Jahre alt) hat mit Tertius (7 Jahre alt) – wer den Blog regelmäßig ließt, der weiss, dass ich die Kinder der Einfachheit im Blog durchnummeriere – voller Hingabe das Paket geöffnet. Quinta wollte natürlich auch mitmachen. Da sie aber noch kein Jahr alt ist, und momentan alles in den Mund steckt, haben wir erst einmal die Kunststoffolie entfernt und ihr dann die Pappe zu Spielen überlassen. Das erste Kind war schon jetzt glücklich und zufrieden.

Tertius hat sich sofort das Buch genommen und angefangen zu lesen. Quarta hat derweil mit mir die CD gestartet. Wir haben es uns gemütlich gemacht und begleitet von Quintas Papierrascheln angefangen, die Geschichte zu hören.

Während Tertius begeistert mitgelesen und Quarta sich die Bilder angeschaut hat, habe ich zugehört und zusammen mit Quinta den Pappkarton in kleine Schnipselchen zerlegt.

Gemeinsam haben wir uns in Gedanken mit Bakabu, dem sympathischen blauen Ohrwurm mit der roten Nase und dem kecken weißen Hut, der aus dem Singeland stammt, auf die Reise begeben, um den verloren gegangenen goldenen Notenschlüssel und seinen Hut wieder zu finden.

Mit dem Notenschlüssel ist der Erfolg des lange geplanten Singefestes in Hornhausen verknüpft, auf das sich alle Dorfbewohner schon sehr freuen.

Die Suche führt Bakabu zum Donnermeer, das von allen Bewohnern des Dorfes sehr gefürchtet wird – und das zu Recht, denn eine große Welle bringt das Boot mit Bakabu zum Kentern. Bakabu wird durch den heldenhaften Einsatz seines besten Freundes, der ängstlichen Tontaube Charlie Gru gerettet, der sich zunächst nicht getraut hatte, Bakabu zu begleiten, seinen Freund aber dann doch nicht im Stich lassen wollte.

So erreichen sie gemeinsam die Donnerinsel, auf der Bakabu den Goldenen Notenschlüssel und seinen weißen Hut vermutet. Wen er dort alles trifft und was er alles erlebt, möchte ich hier nicht vorweg nehmen. Nur so viel sei gesagt – er erhält seinen Hut und den Schlüssel zurück – und einem gelungenen Singefest mit dem sehr eingängigen Baka-Boogie steht nichts mehr im Wege.

Wie sagt man so schön? – Das Lied pfeifen die Spatzen von den Dächern. Bei uns zu Hause haben jetzt alle ihren eigenen Bakabu-„Ohrwurm“ und singen und summen den Boogie nun zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit. – Und nicht nur die kleinen Kinder. Auch die beiden älteren Mädchen haben mit ihren 12 und 14 Jahren noch Spaß an der Geschichte und dem Baka-Boogie gehabt, als wir die CD auf einer längeren Autofahrt alle gemeinsam gehört haben.

Besonders angenehm empfinde ich, dass die Geschichte ohne die heute schon fast aus keiner Kindergeschichte mehr wegzudenkende unsinnige Verwendung englischer Wörter auskommt. – Und nicht nur in Geschichten tauchen die englischen Wörter auf. Gerade heute habe ich mich noch über ein Schulbuch der zweiten Klasse geärgert. Wo ich doch tatsächlich unter den Rechenaufgaben lesen musste „Das ist ja total easy!“.

Für die Größeren (auch für uns Erwachsene) ist die sinnverzerrende Verwendung musikalischer Begriffe sehr amüsant, wie z.B. „Notenschlüssel“ (zum Öffnen einer Tür) oder die Erklärung, wie die Bezeichnung „Kammerton A“ zustande kommt sowie viele andere lustige Wortspiele – und nicht zu vergessen: den „Ohrwurm“ Bakabu, der nicht nur ein Wurm sondern als Baka-Boogie auch ein Ohrwurm ist.

Das Buch wird hier regelmäßig mal gelesen, mal gehört und immer wieder entdecken wir gemeinsam neue Details auf den farbenfrohen Bildern.

Da gute Kinderbücher schwer zu finden sind, würde ich mich über Eure Lieblingsbücher freuen. Schreibt doch einfach in den Kommentar, welche das sind und warum sie Euch besonders gut gefallen.

Viele Grüße,
Eure Angela


ISBN: 978-3-9504391-0-6

www.bakabu.at