Baden verboten? – Na dann gehen wir eben im See spazieren…

Wenn das Baden verboten ist, gehen wir eben im See spazieren. Wo das ist? – Wir waren im Forggensee in Füssen ….

SchattenbildEin wunderschönes Foto von uns auf dem ausgetrockneten Boden des abgelassenen Stausees. Eins, zwei, drei, …. sechs…? – Ist Quinta etwa nicht dabei? – Das Foto hat sich als Suchbild entpuppt, als wir es der Familie gezeigt haben. Unsere kleinste ist natürlich auch mit von der Partie. Sie steckt bei Mama im Tragetuch! -… Sieben – alle da!
So ein abgelassener Stausee ist schon eine seltsame Umgebung. – Ab und zu begegnet man bizarren Schwemmholzstücken – dieses hier nenne ich mal „Magisches Auge“.

Besonders eigenartig habe ich mich gefühlt, als ich mich an den Bootsausflug des letzten Urlaubs an genau derselben Stelle erinnert habe.

ForggenseemitWasser

 

 

 

 

Dies hier ist exakt die gleiche Inselgruppe, die im Titelbild zu sehen ist – nur von der anderen Seite aus gesehen und mit Wasser. – Wann geht man schon mal in einem Stausee spazieren? – Für uns war es jedenfalls das erste Mal.

Für alle diejenigen, die den See nicht kennen. Er liegt bei Füssen im Allgäu nahe der Grenze zu Österreich und in der Nähe der Königsschlösser Hohenschwangau und Neuschwanstein. (Natürlich haben wir auch einen Ausflug zu den Königsschlössern unternommen, aber darum soll es in einem anderen Blogbeitrag gehen.) In den Wintermonaten wird der Stausee jedes Jahr abgelassen, um im Sommer wieder aufgestaut zu werden.

Es ist herrlich, beim Schreiben in Urlaubserinnerungen zu schwelgen.

Liebe Grüße

Angela

P.S.: Von dem Spaziergang haben wir einige Fundstücke mitgenommen. In dem folgenden Blogbeitrag könnt Ihr einige davon als Deko sehen: Endlich Sommerferien . . . . oder wenn Mama auch mal Steine sucht

Einige der Steine haben ihren Platz im Garten gefunden. Sie haben eine wunderschöne rötlich/weiße Färbung. Bewundern könnt Ihr sie in diesem Beitrag von unserem Gemüsebeet: Von bewachsenen Steinen und Pepperoni – oder wie wir nach und nach die Gemüsespirale in Stand setzen

Rindenschiffchen – oder wie Eltern die Ruhe am See genießen können

Der letzte Beitrag ist nun schon einige Zeit her – aber wie das Leben so spielt, kommt manchmal mehr dazwischen, als man in der Planung zwischenschieben kann, ohne dass der Zeitplan aus den Fugen gerät.

Wir haben den Zeitplan im Urlaub resetten können und starten nun nach den Ferien ohne Altlasten in den Alltag. … jetzt habe ich auch gleich die Zeit gefunden, etwas zu schreiben.

Heute geht es um Rindenschiffchen oder wie die Eltern sich mal eine Zeit lang entspannen können, ohne den leidigen Satz „mir ist so langweilig“ zu hören.

Zutaten: 5 Kinder, Rinde, Blätter, Stöckchen, Wasser, ggf. Autoschlüssel

Die fünf Kinder und den Autoschlüssel haben wir von zu Hause mitgebracht, die restlichen Zutaten haben wir vor Ort gefunden.

Rezept:

Man mache einen Spaziergang um den See und sammle dort alles, was sich zum Schiff- oder besser gesagt zum Floßbau eignet.

Ziel Nr. 1 erreicht. – Die Kinder sind beschäftigt und der Weg um den See ist auf einmal ganz kurz geworden.

Man suche sich ein schönes Plätzchen am Ufer, das zwei Ansprüchen genügen muss. Erstens müssen sich die Eltern mit dem Baby gemütlich hinsetzten können, zweitens muss sich die Stelle als Hafen eignen.

Floß Rohbau

Die Stöckchen werden als Mast in die Rindenstücke gesteckt. Hier kommt der Autoschlüssel ins Spiel. Ist die Rinde zu hart, kann man mit dem Autoschlüssel das Loch vorbohren.

Befestigung der SegelDann noch frische Blätter als Segel suchen und befestigen.

Floß im See

 

 

 

Jetzt kann das Floß zu Wasser gelassen werden.

Die Spielmöglichkeiten sind grenzenlos. Die Schiffchen wurden auch zum Transport von Steinen und anderen Fundstücken eingesetzt. Sie lassen sich prima mit langen Stöcken vom Ufer aus lenken.

Floß mit Steinen

Ziel Nr. 2 erreicht.- Wir Eltern konnten die himmlische Ruhe genießen und den Kindern beim Spielen zusehen.

Das Spiel unserer Kinder faszinierte auch die meisten vorbeiwandernden Kinder. Sie blieben lange stehen und sahen zu. Einige wollten auch mal ein Schiffchen steuern – und waren begeistert.

Manchmal braucht es nicht viel zum glücklichen Spielen – und schon gar kein elektronisches Spielzeug draußen in der schönen Natur. Ich kann gar nicht zählen, wie vielen Kindern wir begegnet sind, die nur auf ihr Telefon starrten, statt sich mal in der Natur umzusehen.

Möchtet Ihr noch mehr von unseren Urlaubs-Erlebnissen erfahren? Dann schaut doch in den nächsten Tagen nochmal vorbei oder lasst Euch per E-Mail über den nächsten Eintrag benachrichtigen.

Liebe Grüße
Eure Angela

 

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